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Yokohama

Yokohama ist eine Großstadt und Verwaltungssitz der japanischen Präfektur Kanagawa sowie eine bedeutende Industrie- und Handelsstadt. Yokohama ist Teil des Ballungsgebiets von Tokio. Sie ist nach Tokio die zweitgrößte Stadt Japans.
Yokohama liegt auf der westlichen Seite der Bucht von Tokio und besitzt einen bedeutenden Handelshafen.
Bis zur Eröffnung des Seehafens 1859 gab es an diesem Platz nur ein unbedeutendes Fischerdorf. Am 1. April 1889 erhielt Yokohama Stadtrechte.

Als 1853 der US-Commodore Matthew Perry mit seiner Flotte von neun Dampfschiffen in der Bucht von Edo (heute: Bucht von Tokio; vor dem späteren Yokohama) landete, zwang er damit das bis dahin nahezu vollständig isolierte Japan zur Öffnung.

Mit der Öffnung Japans zur Außenwelt wurde die Stadt zu einem zentralen Umschlagplatz für den internationalen Handel. Die geografische Lage etwa 30 km südlich von Tokio ließ es dem Shogun als idealen Ort für eine Ausländersiedlung erscheinen. Auf einer Insel entstand eine erste abgeschottete Siedlung für Ausländer. Zugleich entstanden britische, amerikanische und niederländische Garnisonen. Zu Beginn wurden einzelne ausländische Konsulate in Tempeln untergebracht.

In der Folgezeit entstanden hier Gebäude für die Niederlassungen ausländischer Firmen, die noch heute im Hafengebiet das Stadtbild prägen. In der Meiji-Zeit war der Handel und die Produktion von Seide ein wichtiger Wirtschaftszweig. 1872 fuhr zwischen Tokio und Yokohama die erste Eisenbahn Japans.
1923 wurde die Stadt wie das benachbarte Tokio vom Großen Kanto-Erdbeben stark zerstört. 1942 überstieg die Einwohnerzahl die Millionengrenze.


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