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Nagasaki

Nagasaki

Dejima

Das einstige künstliche Inselchen war einmal Japans Nadelöhr zur Welt. Es blieb nur im Museum an der Straßenbahnhaltestelle Dejima erhalten. Rund 200 Jahre lang lebte hier, völlig vom japanischen Leben abgeschnitten, eine Handvoll holländischer Kaufleute. Zugang hatten neben ihren Handelspartnern nur Mönche und Prostituierte. Di-So 9-17 Uhr

Glover Park

Schon von weitem hört man das berühmte Arienmotiv der Madame Butterfly - aus dem Mund der japanischen Opernsängerin Miura Tamaki (1884-1946), der man hier ein Denkmal errichtet hat. Ansonsten ist alles Legende. Thomas Glover, der um 1900 und bis zu seinem Tod 1911 auf diesem grünen Hügel über der Hafeneinfahrt als bekanntester Ausländer von Nagasaki residierte, war Schotte und nicht, wie in Giacomo Puccinis Oper, Amerikaner. Noch heute ist die einzigartige Atmosphäre der ersten westlichen Villen in Japan zu spüren. Das 1863 gebaute Glover House bietet einen traumhaften Blick auf den Naturhafen.

Holland Slope

Den »Katzenkopfpfad« säumten nach der Öffnung Japans aus Holz erbaute Residenzen von Ausländern. Der Einfachheit halber galten sie alle ohne Unterschied als Holländer. Einige der Häuser wurden rekonstruiert. Besonders beeindruckt ist das 1868 gebaute Junibankan, einst Sitz des Preußischen Konsulats in Nagasaki.

Hypocenter Park

Ein schwarzer Stein markiert Ort und Zeit der Atombombendetonation: 9. August 1945, 11.02 Uhr. Getroffen werden sollte die Kriegswerft Mitsubishi, getötet wurden schätzungsweise 75 000 Zivilisten, ebenso viele schwer verwundet. Im anschließenden Friedenspark, einst Standort des Zentralgefängnisses, findet alljährlich eine Gedenkfeier statt. Der Besuch des oberhalb gelegenen Atombombenmuseums ist eine erschütternde Erfahrung. Tgl. 8.30-17 Uhr

Die farbenprächtige Pilgerstätte beherbergt das einzige Konfuzius-Mausoleum außerhalb Chinas. Dort werden 20 Sammelwerke, eingeritzt in Mamor, aufbewahrt, die in 500 Sektionen und 16 000 Schriftzeichen die Lehren des großen chinesischen Philosophen widerspiegeln. Aus dem gigantischen Kochtopf, der rätselhaft im Tempelgrund steht, sollen während der dramatischen Hungersnot 1652 täglich 3000 Bedürftigte mit Hirsebrei verpflegt worden sein.

Oura-Kirche

Die für katholische Ausländer gebaute Kirche ist den 26 im Jahr 1597 gekreuzigten Christen geweiht. Hier trafen sich trotz Religionsverbot für Einheimische Ende des 19. Jhs. auch japanische Gläubige. Tgl. 8-18 Uhr


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