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Hiroshima

Atombombenkuppel

Das Skelett der ehemaligen Industrie- und Handelskammer wurde nach kontroversen Diskussionen 1996 zum Welterbe erklärt. Genau hier explodierte die erste zu Kriegszwecken eingesetzte Atombombe der Geschichte. Es wurde als Ruine stehen gelassen. Am Abend des Jahrestags der Katastrophe setzen hier die Einwohner der Stadt Papierschiffchen mit brennenden Kerzen in den Ota-Fluss; in einer bewegenden Prozession schwimmen sie dem Meer entgegen und erinnern an die Toten jeder Familie.

Friedenspark (Heiwa-koen)

Über diesem früheren Bankenzentrum lag das Hypozentrum der Explosion. Wichtigste Gedenkstätte ist der Zenotaph, ein leeres Grabmal mit Satteldach. Seine ewige Flamme soll so lange brennen, bis die letzte Nuklearwaffe auf der Welt abgeschafft ist. Am Turm für die Seelen der 200 000 Opfer steht geschrieben: »Ruhet in Frieden. Dieser Fehler wird sich nicht wiederholen.«

Kinderdenkmal

Der Lebenskampf der Sasaki Sakado inspirierte dieses bewegende Monument. Die radioaktiv verstrahlte Zehnjährige wollte 1000 bunte Papierkraniche falten - ein Symbol für langes Leben und Glück. Als 663 fertig waren, starb sie an Leukämie. Menschen aus allen Landesteilen stellten die restlichen her und schmückten Sasakis Grab mit 1000 Kranichen. Daraus ist in Japans Schulen eine permanente Bewegung entstanden, und jährlich wird der Friedenspark mit Millionen von Faltkranichen geschmückt.
Hühnerfleischspiesschen (siehe Japan für Anfänger)


Weblinks

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