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Himeji

Himeji

Himeji-jo

Kennen Sie einen Schlossgarten mit Tausenden von zartrosa blühenden Kirschbäumen, mit Wandelgängen, die wie ein Teppich mit tiefrotem Ahornlaub gepolstert sind? Zumindest für den Samuraifilm »Ran«, den Meisterregisseur Akira Kurosawa 1985 hier drehte, lieferte Himeji diese erhabene Kulisse. Auch wesentliche Passagen des Films zum Clavel-Roman »Shogun« wurden hier aufgenommen: an der größten von zwölf noch einigermaßen erhaltenen Feudalburgen Nippons. Die Unesco stuft sie als Welterbe ein.

Als das Himeji-Schloss 1610 fertig gestellt wurde, galt es im Reich als Sensation. Erstmals hatte ein Herrscher seine Burg nicht auf einem abgelegenen Bergversteck errichtet, sondern weithin sichtbar auf einem Hügel. Die 46 m hohe Wehranlage war offenbar derart gut befestigt, dass sich kein Angreifer zum Sturm entschließen konnte. So steht sie denn im Prinzip noch genauso elegant und mächtig da wie vor knapp vier Jahrhunderten.

Am Hauptturm lässt sich gut erkennen, wie im japanischen Mittelalter gekämpft wurde. Vorn erscheint der Wehrbau fünfstöckig. Im Inneren sieht man wie bei vielen japanischen Burgen eine »blinde Etage« - eine ohne Zwischendecke als 2. und 3. Stock. Dort konnten sich der Oberkommandierende und sein Stab vor feindlichem Beschuss relativ sicher fühlen.

Interessant ist auch der »Eitelkeitsturm« im westlichen Teil der Anlage: dort lebten (gut bewacht) die Damen. Am Ende der Zimmerflucht hat man die Wohnräume der Prinzessin Sen (1597-1667) originalgetreu und mit lebensgroßen Puppen nachgestaltet.
Koko-en

Park mit neuen Gärten, zwei Teichen und einem Bach im traditionellen Edo-Stil. Früher standen hier Wohnhäuser der Samurai. Vom Teepavillon - die Tasse für 500 ¥ - hat man einen netten Blick. Am westlichen Burggraben, tgl. 9-17 Uhr


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