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Hiroshima

Hiroshima

Hiroshima

Hiroshima wuchs um eine Burg (genannt die „Karpfenburg“) aus dem späten 16. Jahrhundert und wurde unter der Herrschaft der Familie Asano ausgebaut, die bis zur Meiji-Restauration hier regierte.

Der Ausbau des Hafens 1889 und der Anschluss an die 1894 fertig gestellte Sanyō-Eisenbahnlinie zwischen Kōbe und Shimonoseki führten zu einem weiteren Aufschwung der Stadt.

Während des Ersten Japanisch-Chinesischen Krieges (1894–1895) war Hiroshima kaiserliches Hauptquartier, in der Folgezeit wurde es zu einem militärischen Zentrum des Kaiserreiches Japan. Bis zum Zweiten Weltkrieg gewann die Stadt zunehmend an Bedeutung und wuchs zur siebtgrößten Stadt Japans.
Am 6. August 1945 um 8:15 morgens warf das amerikanische Bomberflugzeug Enola Gay die US-amerikanische Atombombe Little Boy über der Metropole ab. Bei diesem ersten Einsatz einer Atomwaffe in einem Krieg wurden ungefähr 80 % der bis dahin unbeschädigten Stadt zerstört und zwischen 90.000 und 200.000 Menschen sofort getötet.

Nach dem Wiederaufbau ab 1949 entwickelte sich Hiroshima zu einem wichtigen Industriestandort und ist heute mit über 1,1 Millionen Einwohnern die elftgrößte Stadt Japans.
Da die Stadt selbst bei dem Atombombenabwurf größtenteils zerstört wurde, sind nur wenige Sehenswürdigkeiten vorhanden.

Die Atombombenkuppel – die Ruine des ehemaligen Gebäudes der Industrie- und Handelskammer – ist als Mahnmal im Zustand unmittelbar nach dem Atombombenabwurf konserviert worden. Auf der anderen Seite des Flusses Ōta befindet sich der Friedensgedenkpark mit dem Friedensmuseum Hiroshima. Erst mit Verzögerung wurde auch ein Denkmal für die koreanischen Opfer des Atombombenabwurfes auf Hiroshima errichtet. In der Nähe des Zentrums befindet sich der Shukein Garden, der ein japanischer Garten mit Teichanlage ist. In den Hiroshima umsäumenden Bergen liegt in einem kleinen Tal der Mitaki-Tempel mit Moosgärten und verschiedenen Kloster- und Tempelanlagen.

Die „Karpfenburg“ wurde 1958 wieder im alten Stil aufgebaut.

In der Bucht vor Hiroshima liegt die Insel Miyajima mit dem auf Pfählen gebauten Itsukushima-Schrein und dem davor im Wasser stehenden Torii, einem der meistfotografierten Wahrzeichen Japans. Noch weiter südlich von Hiroshima liegt die Stadt Iwakuni mit der Kintai-Brücke, die mit fünf Holzbögen den Fluss Nishiki überquert. Über der Stadt liegt die Burg Iwakuni.

Nordwestlich in der Provinz Hiroshima liegt die Sandankyo - Schlucht. Die ca. 16 km lange Schlucht ist im Herbst, wenn die Blätter sich verfärben ein sehr beliebtes Ausflugsziel.


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